Örtliche Gesetze und Bestimmungen

Aktualisiert vor 2 Monaten | 5 Min. Lesezeit
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Es ist uns wichtig, dass die Regionen, in denen unsere Partner tätig sind, sowohl für Besuchende als auch für Einwohnende florierende Orte bleiben. In einigen dieser Städte wurden Gesetze und Bestimmungen für Kurzzeit- und Langzeitvermietungen eingeführt, um sowohl Sie als auch Ihre Gäste zu schützen. Bevor Sie Ihre Unterkunft bei Booking.com anmelden, ist es wichtig, dass Sie über jegliche dieser Bestimmungen Ihrer Stadt, Region oder Ihres Landes Bescheid wissen.

Kurzaufenthalte

In vielen Regionen müssen Unterkunftsbesitzende eine Genehmigung oder Lizenz vorweisen, wenn sie eine Unterkunft für Kurzzeitvermietungen anbieten möchten. An einigen Orten legen örtliche Behörden für Buchungen eine maximale Anzahl an Übernachtungen pro Jahr fest. An anderen Orten ist die Anzahl der Gäste, die in einer Unterkunft übernachten können, begrenzt.

Längere Aufenthalte

Wenn Sie längere Aufenthalte anbieten, unterliegen Sie möglicherweise den Gesetzen des Mietrechts. Diese sind von Ort zu Ort unterschiedlich und können für Sie zusätzliche rechtliche Verpflichtungen und für Gäste zusätzliche Rechte mit sich bringen. Beispielsweise können Gästen, die sich für einen bestimmten Zeitraum in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung aufhalten, an manchen Orten durch Mieterrechte geschützt sein, oder es kann Beschränkungen hinsichtlich des Betrags geben, den Sie als „Miete“ verlangen können.

Wir empfehlen Ihnen, die in Ihrer Region gültigen Regelungen und Bestimmungen zu überprüfen, bevor Sie längere Aufenthalte in Ihrer Unterkunft anbieten. Ausführlichere Informationen sowie die neuesten Informationen darüber, welche Gesetze und Bestimmungen für Sie gelten, finden Sie auf der Webseite Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Nachfolgend finden Sie Links zu den Webseiten verschiedener Städte und Gemeinden und zu anderen Leitlinien. Diese stellen jedoch keinen vollständigen Überblick über alle verbindlichen rechtlichen Anforderungen dar. Es kann sein, dass Sie zusätzliche Anforderungen erfüllen müssen – wie z.B. Lizenzen, Genehmigungen, Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen und Gebietsvorschriften –, bevor Sie Ihre Unterkunft für Kurzzeit- oder Langzeitvermietung auf unserer Plattform zur Verfügung stellen können. Sie sollten sich auch unabhängig rechtlich beraten lassen.

 

Unsere Datenmeldepflicht in Österreich

Warum wir Daten von Partnerunterkünften weitergeben

Im Januar 2020 hat das österreichische Bundesministerium für Finanzen neue Meldepflichten für Plattformen eingeführt, die die Erbringung bestimmter Dienstleistungen in Österreich ermöglichen. Daher sind wir verpflichtet, dem österreichische Bundesministerium für Finanzen jedes Jahr bestimmte Daten über unsere Partnerunterkünfte zu übermitteln.

Die Art der Daten, die wir an die österreichischen Behörden weitergeben

Wenn Sie eine in Österreich ansässige Partnerunterkunft sind, sind wir gesetzlich verpflichtet, Daten wie Ihren Firmennamen, Ihre Adresse und Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sowie die Art der von Ihnen erbrachten Dienstleistung (für unsere Partner:innen ist dies die Unterkunft) und die Höhe der monatlichen Umsätze, die Sie auf unserer Plattform erzielen, zu melden.

Die Buchungszeiträume, für die wir Daten weitergeben

Bis zum 31. Januar eines jeden Jahres müssen wir Daten zu den Buchungen des vorangegangenen Kalenderjahres melden. Diese Daten haben wir erstmals im Januar 2021 gemeldet.

Was passiert, wenn eine Partnerunterkunft erforderliche Daten nicht angegeben hat?

Die einzigen erforderlichen Daten, die uns normalerweise nicht vorliegen, sind die Umsatz-/Mehrwertsteuernummer der Partnerunterkunft. Wenn Sie in Österreich ansässig sind und uns Ihre Umsatz-/Mehrwertsteuernummer noch nicht mitgeteilt haben, empfehlen wir Ihnen, dies so schnell wie möglich zu tun, um Rückfragen der österreichischen Behörden zu vermeiden. Melden Sie sich dazu im Extranet an, klicken Sie auf Finanzen und dann auf Mehrwertsteuerdaten.

Unabhängig von diesen Meldepflichten sind wir verpflichtet, Ihre Umsatz-/Mehrwertsteuernummer – bzw. den Grund, warum Sie in Österreich nicht umsatzsteuerpflichtig sind – zu erfassen, wenn Ihre Umsätze auf unserer Plattform im Kalenderjahr 35.000 € übersteigen. Wenn wir diese Informationen nicht erhalten, müssen wir Ihre Unterkunft von unserer Plattform entfernen. Wir können Ihnen keine Auskunft darüber geben, ob Sie sich in Österreich umsatzsteuerpflichtig registrieren müssen – wenn Sie weitere Informationen benötigen, empfehlen wir Ihnen, sich an Ihren Steuerberater oder Buchhalter zu wenden.

Was passiert, wenn eine Partnerunterkunft nicht möchte, dass wir deren Daten weitergeben?

Wir sind gesetzlich verpflichtet, die Informationen unserer Partnerunterkünfte an die österreichischen Behörden weiterzugeben, auch wenn diese uns bitten, dies nicht zu tun.

Wie das österreichische Bundesministerium für Finanzen diese Daten verwendet

Das österreichische Finanzministerium hat nicht bestätigt, wie es die von uns weitergegebenen Daten verwendet. Wir gehen jedoch davon aus, dass sie zumindest verwendet werden, um festzustellen, ob Partnerunterkünfte die österreichischen Mehrwertsteuerbestimmungen einhalten.

Weitere Informationen zu unseren Datenmeldepflichten in Österreich finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Finanzen.

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